Das Tabu bricht – Einblicke in das wahre Leben der Sexarbeiterinnen

Escort Sexarbeiterin Kaufmich

Es ist eine Erkenntnis, die wie ein Schlag ins Kontor der Moralapostel kommt: Die Mehrheit der Sexarbeiterinnen und -arbeiter, so zeigt eine Umfrage, hat tatsächlich Freude an ihrer Profession. Das soziale Netzwerk Kaufmich, das sich als Plattform für die Interaktion zwischen Prostituierten und ihren Klienten versteht, liefert uns nun Zahlen, die zum Denken anregen. Doch Vorsicht, in diesen Gewässern navigieren wir durch ein Meer voller Klischees und versteckter Untiefen.

Zwischen Lust und Risiko

Es ist nicht zu leugnen: Trotz der grundsätzlichen Zufriedenheit gibt es einen bedrohlichen Schatten, der auf diesem ältesten Gewerbe der Welt lastet. Rund 40 Prozent geben an, schon einmal negative Erfahrungen mit Kunden gemacht zu haben. Das Spektrum reicht von Beleidigungen bis hin zu physischer Gewalt – ein Schlaglicht auf die dunklen Seiten des Metiers.

Die Orte des Geschehens sind so vielfältig wie ihre Sicherheitsgarantien. Hotels werden noch am sichersten empfunden, während das eigene Zuhause, der Ort, an dem sich Wohlbefinden und Sicherheit paaren sollten, und Treffpunkte unter freiem Himmel ein Gefühl der Bedrohlichkeit evozieren. Bordelle und Laufhäuser scheinen, laut dieser Umfrage, paradoxerweise nicht den Schutz zu bieten, den man ihnen zuschreibt.

Doch die pragmatischen Ansätze, wie Vertrauen in die Menschenkenntnis und Kontrolle von Onlineprofilen, führen nicht immer zur gewünschten Sicherheit. Ein systemisches Versagen, könnte man behaupten, angesichts der Tatsache, dass mehr als die Hälfte der Betroffenen nach negativen Erlebnissen keinen professionellen Beistand suchen. Das Phantom der Stigmatisierung greift nach ihnen, lässt sie im Dunkeln tappen.

Die individuellen Gründe für die Wahl dieser Arbeit sind so facettenreich wie ein Diamant: Die Freude am Sex, attraktive Verdienstmöglichkeiten und flexible Zeiten stehen dabei im Vordergrund. Nicht zu vergessen: Nicht alle befinden sich in finanziellem Druck. Die Diskrepanz zwischen Realität und gesellschaftlicher Wahrnehmung könnte nicht größer sein.

Das Dilemma zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedürftigkeit wird durch die Forderungen nach einem sicheren Arbeitsumfeld deutlich. Mehr Sicherheit, bessere rechtliche Rahmenbedingungen und öffentliche Aufklärung stehen auf der Liste der Verbesserungen ganz oben. Eine Absage erteilen sie dem nordischen Modell, welches den Sexkauf verbietet und dadurch wohl nur zu mehr Risiken und Dunkelheit führen würde.

Die Notwendigkeit einer Umgestaltung ist augenscheinlich. Und während Kaufmich auf der technischen Ebene an Schrauben dreht, um die Sicherheit zu erhöhen, so bleibt der größere Kampf der gegen die gesellschaftlichen Schatten: Diskriminierung, Vorurteile und Misstrauen.

Wenn wir, einen Schritt zurücktreten, sehen wir das größere Bild. Es ist eine Facette unserer Gesellschaft, die wir nicht ignorieren dürfen. Es ist Zeit, die Diskussion mit Offenheit und Mut anzugehen und die Rechte und das Wohlergehen derjenigen zu schützen, die sich für diesen Pfad entscheiden. Denn wenn es um Freiheit und Selbstbestimmung geht, ist kein Beruf nur Schwarz oder Weiß.

Über Kaufmich.com

Kaufmich funktioniert als kostenloses soziales Netzwerk. Hier stehen die Community und der Austausch unter den Mitgliedern im Fokus. Gegründet 2009 zählt das Portal heute über 8 Millionen Besucher und 150 Millionen Seitenaufrufe pro Monat und stellt damit die größte Community für Sexarbeiter*innen und Kund*innen in Deutschland, Österreich und der Schweiz dar. Das Portal ist die Anlaufstelle für Escorts und hilft ihnen dabei, ihren Arbeitsalltag zu organisieren, sich mit der Gemeinschaft auszutauschen und neue Kunden zu finden. Kaufmich hebt sich von reinen Anzeigenseiten und Suchmaschinen deutlich ab, denn hier steht die Beziehungspflege zu den Escorts geht und das Verständnis wie der Job der Sexarbeiter*innen heute funktioniert im Vordergrund. Daher hat die größte Community für Sexarbeiter*innen und Kund*innen in Deutschland auch als Namen Kaufmich gewählt, um deutlich zu machen, dass es keine private Dating-Plattform ist, wo man sich Freund*innen oder Lebenspartner*innen sucht, sondern es sich hier um das älteste Gewerbe der Welt handelt. Kaufmich empowered und unterstützt Sexarbeiter*innen jeden Tag dabei, unabhängig zu arbeiten, Authentizität und Sicherheit zu gewährleisten. Dafür sorgen Funktionen wie der Date Manager, ein Bewertungssystem sowie ein Safer-Sex-Badge, der es Sexarbeitern ermöglicht, das Angebot von Safer-Sex-Diensten zu unterstreichen. Ebenso erhöhen Profilverifizierung und 18+-Checks das Vertrauen.
Kund*innen finden auf Kaufmich.com alles vom stilvollen Date über ein schnelles erotisches Abenteuer bis hin zum perfekten Begleitservice. Diskret nehmen Interessierte hier auf Augenhöhe Kontakt auf, individuelle Absprachen bleiben unter den Kontaktierenden. Paid Sex ist heute kein Tabu mehr und die Community wächst täglich. Kaufmich bringt das älteste Gewerbe der Welt ins 21. Jahrhundert.

www.kaufmich.com

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