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Donnerstag, Oktober 15, 2026
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Wie teuer ist Sexarbeit in Deutschland?

Wie teuer ist käuflicher Sex in Deutschland? Wir haben mehr als 20.000 Preisangaben auf Erobella unter die Lupe genommen und einen durchschnittlichen Preis für Sex berechnet. Der “Sexwork Pricing Index 2023” zeigt: Der Preis für Sexarbeit variiert in Deutschland mitunter stark – und ist in einem Flächenbundesland besonders teuer.

Hintergrund

Über Geld wird im Allgemeinen nur ungern gesprochen – das gilt auch in der Sexarbeit. Überhaupt ist das Rotlichtmilieu immer noch eine stark tabuisierte Branche: Verlässliche Daten sind Mangelware, nur wenig ist über die tatsächliche Arbeit von Sexarbeiterinnen bekannt. Das möchten wir als eines der großen Erotikportale in Deutschland ändern. Und wir liefern mit dem “Sexwork Pricing Index 2023” neue Zahlen und exklusive Einblicke.

Klar ist: In Zeiten der Digitalisierung verlagert sich der käufliche Sex mehr und mehr in die Online-Welt. Laut einer kürzlich durchgeführten Erobella-Umfrage gaben 89% der befragten Sexarbeiter:innen an, dass sie entweder soziale Medien, Online-Buchungssysteme oder ihre eigene Website nutzen, um ihre Dienste eigenständig zu bewerben. „Die Digitalisierung des ältesten Berufes der Welt hat dazu geführt, dass Sexarbeit von Straßenecken und ins Internet verlagert wurde. Gerade für Sexarbeiter können die Vorteile nicht unbestimmt genug sein, von einer größeren Wahlfreiheit über mehr Unabhängigkeit bis zu größerer Flexibilität und – was entscheidend ist – einem sicheren Arbeitsumfeld für alle“, erklärt Ola Miedzynska, Chief Impact Officer bei Erobella. Doch welche Auswirkungen hat das eigentlich auf die Preisentwicklung?

So viel kostet Sex aktuell in Deutschland

Wir haben die Preise für käuflichen Sex in 84 Städten in Deutschland verglichen und dazu insgesamt mehr als 20.000 Datensätze auf unserer Website ausgewertet. Das Ergebnis: Eine erotische Stunde mit einer Sexarbeiterin kostet aktuell im Schnitt: 149,69 EUR.

An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass sich unsere ermittelten Preise ausschließlich auf die Tätigkeiten von Independent-Escortdamen und Sexarbeitenden beziehen, die mit einem Profil auf Erobella für sich werben. Die Preise für Sex in einem Bordell, im Rotlichtbezirk oder auf den Straßenstrich können abweichen.

In diesen Städten ist Sex am teuersten

München gilt gemeinhin als die teuerste Stadt Deutschlands – da überrascht es natürlich nicht, dass auch für Sex vor Ort deutlich mehr bezahlt werden muss als anderswo. Durchschnittlich 192,91 EUR müssen Kunden hier für eine Stunde mit einer Sexarbeiterin bezahlen. Überhaupt ist käufliche Liebe im Bundesland Bayern eine vergleichsweise kostspielige Angelegenheit. Neben München liegen auch die Städte Bamberg (3), Kempten im Allgäu (4) und Regensburg (10) weit vorn in unserem Ranking.

sex in DeutschlandEine Überraschung gibt es hingegen auf dem 2. Platz: Auf diesem landet: Mönchengladbach. Ja, richtig gehört! Die Stadt im Westen Nordrhein-Westfalens ist eigentlich nicht dafür bekannt, besonders teuer zu sein. Doch mit 189,78 EUR pro Stunde gehört die Stadt zumindest in Sachen Sex zu den teuersten Orten Deutschlands. Auch in Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Gütersloh und Kiel müssen Freier etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Top 10 der teuersten Städte im Überblick:

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